Mein WWF Français Italiano      
Der WWF   Das können Sie tun   News & Service  
     Suche starten
 
Home > News & Service > News > Medienmitteilungen > Medienarchiv drucken    Seite weiterempfehlen
News
Medienmitteilungen
Medienarchiv
Journalistenservice
WWF-Newsletter
WWF-Mitglieder-Magazin
 
Medienmitteilung - Detail
Zürich, 12. Juli 2010
Letzte Chance für den Tiger
Für den Tiger steht es fünf vor zwölf: Nur noch 3200 dieser Raubkatzen leben weltweit in freier Wildbahn. Der Bestand hat in den letzten hundert Jahren um 97 Prozent abgenommen, faktisch stehen sie kurz vor ihrer Ausrottung.
Jetzt soll eine internationale Konferenz die Wende herbeiführen: Von heute Montag bis am Mittwoch 14. Juli treffen sich in Bali die indonesische Regierung mit verschiedenen Naturschutzorganisationen und der Weltbank zum Schutz des Tigers an einer Konferenz.

Noch leben weltweit in 13 Staaten Tiger. Doch ihr Bestand ist stark bedroht. Die 13 Staaten haben sich zum Ziel gesetzt, die Zahl der Tiger bis im nächsten «Chinesischen Jahr des Tigers» - im Jahr 2022 - zu verdoppeln. Dazu braucht es einen Aktions-Plan und die Zusage für finanzielle Mittel. Diese müssen an der Konferenz in Bali ausgearbeitet werden, fordert der WWF.

Der Tiger ist stark bedroht. Sein Lebensraum schwindet immer mehr. Einerseits durch die ständige Ausdehnung von Industrie und Landwirtschaft, andererseits durch die Abholzung der Wälder. Zudem wird die gestreifte Raubkatze wegen ihres Fells von Wilderern gejagt und Körperteile wie Knochen, Penisse, Haut und Zähne für die traditionelle Medizin verwendet.

((Box))
Ein Tiger ist Gold wert
Interpol schätzt folgende Werte:
• In Taiwan bezahlt ein Gast für eine Tigerpenissuppe rund US$320
• Ein paar Tigeraugen kosten US$170
• Pulverisierter Tigerknochen bringt es in Seoul auf einen Wert von US$3200 pro Kilo
• Für ein Tigerfell werden zwischen US$2500 und 25000 bezahlt
• Ein ganzer Tigerkörper (haut, Knochen und Organe) verkauft sich für US$10000 und mehr
• Der gesamte illegale Handel mit Tigerprodukten weltweit beläuft sich auf US$12 Milliarden pro Jahr

Die dreizehn Tigerstaaten sind: Bangladesch, Buthan, China, Indien, Indonesien, Kambodscha, Laos, Malaysia, Myanmar, Russland, Thailand und Vietnam.

Für die Berichterstattung zum Tiger stellt der WWF Film- und Fotomaterial zur Verfügung

Kontakt:
Corina Gyssler, Kommunikationsbeauftragte WWF Schweiz, G 044 297 22 54, N 079 484 56 01
zurück

Tiger Tiger
© Bernd Zoller/Imagebroker/FLPA



Service
Umwelt-News aus erster Hand?
Teilen Sie uns Ihre E-Mail-Adresse mit und nutzen Sie unseren Journalistenservice.


Medienarchiv